Crossover für’s Krankenhaus – Konzert in Lohr

Die Kollaboration aus Sängern des Musikvereins Liedertafel 1845 Lengfurt unter Leitung von Jessica Thamm, der Band „Partyl3rm“ und dem Symphonischen Blasorchester der Musikkappelle Lengfurt – dirigiert von Michael Geiger – gab ihr Können für ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Klinikum Main-Spessart noch einmal zum Besten.

Dass das Thema des Konzertes „Crossover“ und das Klinikum in der Biologie ihre Gemeinsamkeit finden, erklärte Moderator Dr. Bruno Hock gleich zu Beginn des Konzertes in der Aula des Nägelsee-Schulzentrums in Lohr am Main. „Crossover“ sei ein Begriff, der das Überkreuzen von Genen bei der homologen Rekombination bei der Entstehung eines neuen Lebewesens beschreibe. In der Musik meint „Crossover“ eine Kombination aus orchestraler Musik mit Band und Gesang. Und genau das führten die Musikgruppen dann gemeinsam auf.

Lockere Unterhaltung war gegeben durch Klassiker wie „Purple Rain“ von Prince und „Another Brick In The Wall“ von Pink Floyd. Filmmusik von James Bond wurde in zwei Stücken aufgeführt: „Live And Let Die“ von den Beatles und „Another Way To Die“ von Alicia Keys, gesungen von Tanja Rösch und Peter Sebold. Die Stücke ohne Gesang – „Absolute Crossover“ von Otto M. Schwarz und „Rock Symphony“ von Manfred Schneider – eröffneten das Programm. Mit „Santana – A Portrait“, ein von Giancarlo Gazzani geschaffenes Mash-Up von Santanas größten Hits, begann die Stimmung in der Aula zu kochen. „Nothing Else Matters“, ein Stück von Chor, Band und Orchester, versetzte alle in eine gemeinsame Melancholie, aus der nur die wahre Liebe helfen kann: „Music“ von John Miles markierte das Ende des offiziellen Programms, in dem auch verstorbenen Künstlern mit „Sir Duke“ von Steve Wonder ihren Platz hatten. Die energiegeladene Zugabe, mit der sich die Gruppen schließlich verabschiedeten, war „Oh When The Saints“, was alle gemeinsam aufführten.

Ein Abend voller Energie, Musik und sehr guter Akustik für den guten Zweck – was will man mehr? Danach ging wirklich jeder mit einem dicken Grinsen im Gesicht heim. Wir bedanken uns beim Förderverein für diesen Abend.

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